Spezielle technologie

PEEK Grundstoff + seine speziale technologische Beschreibung

In der Kunststoffverarbeitung unserer Tage spielen die sog. hochqualitativen technischen Kunststoffe eine immer größere Rolle. Von diesen Stoffen zeichnet sich das Polyether Ether Keton (PEEK) aus, das immer öfter zum Ersatz von metallischen Bestandteilen gegen Kunststoff verwendet wird. Der Grund dafür ist einfach: dieser Spezialstoff ist bis etwa 300 Co wärmebeständig, formfest, die aus ihm hergestellten Bestandteile widerstehen vorzüglich den verschiedensten chemischen Stoffen, und sind sehr verschleißfest und maßgenau. Die Gesamtheit dieser Eigenschaften ermöglicht seine dynamische Verbreitung in erster Linie in der Autoindustrie.

Verarbeitung mit Spritzgussverfahren:

Da es um einen Spezialstoff handelt, erfolgt auch seine Verarbeitung mit einer Spezialtechnologie. Der Grundstoff muss unbedingt 5-6 Stunden lang in einer Trockneranlage mit Trockenluft auf 160-180 Co getrocknet werden. Da der Grundstoff PEEK meistens mit Glas- oder Kohlenfaserverstärkung verkauft wird, und seine Verarbeitung auf 390-420 Co erfolgt, muss die Spritzmaschine über eine sehr verschleißfeste Bimetallwalze und eine nitrierte Schnecke, sowie über Hochleistungsheizkörper aus Keramik verfügen. Die Werkzeugtemperatur liegt bei 180-220 Co, was fallweise (wegen der großen Wärmeabgabe) eine 240-250 Co hohe Temperatur des Temperieröls bedeutet. Zur wirksamen Temperierung muss auch die entsprechende Wärmeisolierung des Werkzeugs gelöst werden. Wegen der hohen Temperaturen werden die Bestandteile des Werkzeugs, insbesondere die Formeinsätze sehr starken Belastungen ausgesetzt, deshalb sind auch die Werkzeugmaterialien nicht alltäglich, und daher sind auch zur Lösung der Dichtheit der Temperierbohrlöcher hohe Fachkenntnisse erforderlich. Die Schmierung der beweglichen Teile der Werkzeuge kann aufgrund der durch die hohe Wärmebeanspruchung verursachten Wärmedehnungen und hohen Temperaturen nur mit Spezialschmierstoffen und mit überdurchschnittlicher Aufmerksamkeit gelöst werden. Diese Pumpenschaufel wird entsprechend den an PEEK gestellten strengen Anforderungen mit einem zunächst als Kaltgusswerkzeug ausgeführten Werkzeug mit vier Nuten hergestellt. Da die gegenüber befindlichen Seiten des Stückes parallel zueinander sein sollen, müssen die gespritzten Stücke einer weiteren Bearbeitung unterzogen werden. Diese Nachbearbeitung erfolgt auf der von uns geplanten und ausgeführten Spezialfräsmaschine. Die Stücke erhalten hier ihre endgültige Form, und diese Maschine sichert, dass die sehr strengen Maßtoleranzen und die entsprechende Oberflächenqualität gemäß der Spezifikation erreicht werden.

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